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Magic Ö




Anmeldungsdatum: 21.03.2007
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BeitragVerfasst am: 07.11.2013, 14:21
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Endlich mal was los in Nierdersachsen:

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_804109.html
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Ötzen ist nicht alles, aber ohne Ötzen ist alles nichts!

Von Anni:"Polle ist die geilste Frau der Welt!"
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Wolfi
Klassenfeind


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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 2639
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BeitragVerfasst am: 24.01.2014, 00:59
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"Weil du zu viel Kohle verdienst und zu den scheiß Bayern gehst."

^^ Durchschnittliche Fußballmeinung in kompakt.
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"Bevor ick schwul werde, bring ick mich um!" Zitat: RK

"Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg."
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Dr. Phome



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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 5572
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BeitragVerfasst am: 02.03.2014, 11:43
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Interessanter Kick am 27.06.14

Hansa Rostick - Rapid Wien
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FC Union - du sollst leuchten, wie ein warmes Ötzen-Gold!
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Valle



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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 1475
Wohnort: Börlin

BeitragVerfasst am: 09.05.2014, 14:01
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Die Anzahl der lustigen Zitate übersteigt alles...


http://www.youtube.com/watch?v=jIsNNj20YMY



Lachen
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Wer schneller trinkt is früher steif!!!
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Magic Ö




Anmeldungsdatum: 21.03.2007
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BeitragVerfasst am: 23.03.2015, 18:08
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Gestern am 22.03.2015 stieg das Spiel Lüneburger SK - Goslarer SC 08 in der Regionalliga Nord. Da ich dem hießigen Regionalligisten noch nicht die Aufwartung gemacht hatte und die Sonne fleißig strahlte, schwung ich mich aufs Rad und fuhr die knapp 30 Minuten nach Bardowick, wo sich mit dem Heinrich Langloh Patz die derzeitige Heimstätte des LSK befindet. Dort angekommen stellte ich mein Rad ab, bewunderte das rustikale Vereinsheim des TSV Deutsche Eiche Bardowick, dem wohl eigentlichen Besitzer dieser Sportanlage. Nach dem Kartenkauf, der Eintritt kostete ermäßigt immer noch stolze 7€, bekam ich von einem Jugendpsieler kostenfrei das Löwenherz in die Hand gedrückt. Dabei handelt es sich um das örtliche Programmheft, obwohl man wohl eher sagen sollte, die Heft gewordene Werbefläche, denn nämlich viel mehr als Werbung und für den neutralen Zuschauer uninteressante Statistiken waren kaum in dem etwas lieblosen Heft zu finden, mal von dem Eingangskommentar des Vorstands Sport&Marketing und zweier Spielberichte aus der Vergangenheit.
Nach der Inaugenscheinnahme des Sportplatzes wurde ich etwas nachdenklich, wie wohl die alte Heimspielstätte in Lüneburg gewesen sein musste, wenn diese nicht für die RL ausreichte, dieser Platz aber schon. Denn viel mehr als ein paar eilig hingestellte Bier- und Bratwurstwagen sowie dem obligatorischen Fanartikelverkaufsstand gab es abseits der grünen Wiese nicht. wenn man mal von der fünfstufigen Gegengerade wenn man so will absieht.
Bei dem bevorstehenden Spiel handelte es sich um ein klassisches 6-Punkte Spiel im Abstiegskampf. Der LSK bekleidete mit 28 Punkten Platz 12 und die Gäste aus Goslar rangierten mit 21 Punkten auf dem vorletzten Platz. Die Gastgeber wiesen eine durchwachsene Bilanz in jüngster Vergangenheit auf: Wurde vor einem Monat der damalige Tabellenführer HSV II überraschend mit 3:1 besiegt, setze es im kommenden Auswärtsspiel gegen den SV Meppen eine 2:1 Niederlage. Darauf folgte wohl eine unglückliche Heimniederlage gegen Havelse laut Löwenherz und ein torloses Remis bei den Marzipan-Städtern aus Lübeck, wobei dort die mangelnde Chancenverwertung die drei Punkte verhindert hatte. Nun galt es also gegen den Vorletzten weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
Rein ins Spiel: Der Platz war in einem grauenhaften Zustand, viele Furchen, Löcher u.ä. verhinderten das der Ball gut laufen gelassen werden konnte, zumal wirkte er angesichts einiger Probleme mit der Standhaftigkeit auch noch seifig. Vielleicht war das einer der Gründe warum es beide Mannschaft zunächst vermehrt mit langen Bällen probierten. Nach knapp 5 Minuten landete einer diesen weiten Bälle auf dem linken Flügel der Goslarer. Eine maßgeschneiderte Flanke fand den sträflich allengelassenen Mittelstürmer der Gäste und dieser nickte überlegt zur frühen Führung des GSC ein. Nach diesem fulminanten Start verflachte die Partie und beide Seite versuchten es mit langen Bällen, die die jeweiligen Abwehrreihen vor keine nennenswerten Probleme stellte. Eine gute halbe Stunde war rum und Torchancen waren Mangelware. Doch dann kamen die Gäste zu einem Doppelschlag. Nach einem gewonnen Kopfballduell in der Mitte war der Mittelstürmer frei durch und scheiterte am herausstürzenden Keeper denkbar knapp. Eine Minute später drangen die Gäste von links in den Strafraum ein und kamen zu einem gefährlichen Torabschluss den der Torwart zur Seite abwehrte und der nachsetzende Angreifer traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Etwa 3 Minuten später machten es die Gäste besser. Wieder einmal ein weiter Ball traf die völlig unsortierte Abwehrreihe der Gastgeber ins Mark sodass der lang aufgeschossene Mittelstürmer der 08er diesmal den herauseilenden Torwart mit einem gefühlvollen Lupfer bezwingen konnte. Auf der Tribüne wurde schon geflachst, dass sich das Spiel wohl wieder wie dsa Hinspiel entwickeln würde. Auch dort fürhte Goslar 2:0 und stand nach einem 2:3 Endstand doch mit leeren Händen da. Doch den Hausherren mangelte es an diesem Tag schlichtweg an den Mitteln Torgefahr zu entwickeln. Quasi mit dem Pausenpfiff gab es aber noch einen Aufreger. Ein Angreifer des LSK drang in den Strafraum ein und wurde meiner Wahrnehmung nach unsanft von den Füßen geholt, doch der Schiedsrichter stand gut und signalisierte sofort weiterspielen. Dann war Pause.
Wer damit gerechnet hatte, dass die Gastgeber sich im zweiten Durchgang noch einmal aufbäumen, sah sich getäuscht. Die Gäste hatten die schwierigen Bedingungen auf dem Platz gut angenommen und entwickelten ein ums andere mal ein gefälliges Kurzpassspiel, wohin gegen der LSK immer noch mit weiten Bällen operierte. In der 52. Minute war es eine gute Kombination auf der linken Seite der Gäste die eine ziellgenaue Hereingabe ermöglichte. Diese Chance ließ sich der Mittelstürmer nicht entgehen und schnürrte damit seinen Hattrick. Ein Nackenschlag von dem sich die Gastgeber nicht mehr erholen sollten. Goslar, angesichts des wohl sicheren Sieges und dem abgefallenen Druck, spielte nun wie entfesselt und schnürrte den LSK in der eigenen Hälfte ein. Nach einer feinen Einzelleistung über links schlug der Angreifer der 08er einen geschickten Haken nach innen und zirkelte das Leder in den Winkel: 4:0. Die mitgereisten Gästefans waren nun endgültig aus dem Häuschen, denn der leidgeplagte Anhang war nun auch der Meinung das wohl nichts mehr anbrennen würde. Vor allem die handgezählten 7 Ultrá-Jungs, die mit Gesängen, einer Trommel und Fahneneinsatz für den Hauch von Stadionatmosphäre sorgten, erklommen nun den Zaun und feiert ausgiebig. Außerdem fielen mir 2-3 eigens gedichtete Lieder positiv auf neben den bekannten schalala und allez,allez gesängen mit passendem Vereinsbezug. Ja der Drops war gelutscht, aber der GSC hatte offensichtlich noch Lust und entdeckte nun auch die rechte Angriffsseite für sich. Wieder einmal eine gefährlich geschlagene Flanke von eben jener rechten Seite war es dir der Mittelstürmer eiskalt zu seinem 4. Tor des Tages humorlos über die Linie drückte. Nur zwei Minuten später in der 61. Minute kamen die Gäste wieder gefährlich vor das Tor. Von halblinks zog der Kunstschütze vom 4:0 nach innen und wurde aber noch abgedrängt und drohte den Ball nun in halbrechter Position mitlerweile zu vertendeln. Doch mit etwas Glück gelang ihm eine schnelle Drehung in Richtung Tor, welches er nun direkt vor sich hatte. Er zog aus knapp 20 Metern ab und diesmal schlug das Spielgerät im linken oberen Winkel ein. Zweiter Schuss, zweites Traumtor; läuft bei ihm. Beim Stande von 6:0 nahmen die jeweiligen Trainer einige Wechsel vor, so dass die Einwechselspieler noch gut eine halbe Stunde zum Einsatz kamen. Das änderte aber wenig bis gar nichts am Spiel. Die Lüneburger Abwehr, sofern sie diese Bezeichnung an diesem Nachmittag überhaupt verdiente, befand sich weiter in der Auflösung und die Gäste aus Goslar spielten weiter nach vorn. Nach knapp 65 Minuten schossen die Hausherren zum ersten Mal auf das gegnerische Tor, aber der Schuss war komplett unplatziert und damit kein Problem für den bis dato beschäftigungslosen Schlussmann der Goslarer. Nach einer Energieleistung des Kapitäns der 08er auf der linken Außenbahn flankte dieser von der Grundlinie genu zwischen 5 Meter-Raum und Elfmeterpunkt und der freistehende Mitspieler drosch den Ball per Volley in die Maschen zum 0 zu 7. Es waren noch knapp eine Viertelstunde zu spielen da verlagerten die Gäste klug das Spiel von rechts nacht links und einen Steilpass später tauchte der Gästeangreifer frei vor dem Torwart in halblinker Position auf, doch diesmal traf er nur den Pfosten. 10 Minuten vor dem Schlusspfiff fiel das 0:8 an das ich mich gerade nicht mehr erinnern kann. Danach passierte nicht mehr viel und der Schiedsrichter hatte ein Erbarmen und pfiff pünktlich ab.
Ich schlenderte zu meinem Fahrrad zurück und machte mich auf den Heimweg. Mit diesem Ergebnis schmolz der Vorsprung des Aufsteigers aus Lüneburg auf die Abstiegszone auf 4 Punkte und Goslar trennt nun nur noch 2 Punkte vom rettenden Ufer bei einem gespielten Spiel weniger gegen den Tabellenletzten aus Braunschweig. Damit dürfte die Hoffnung zurück in den Harz gekehrt sein. Für den LSK gilt es sich nun zu berappeln, um im nächsten Auswärtsspiel in Norderstedt etwas zählbares mitzunehmen.
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Magic Ö




Anmeldungsdatum: 21.03.2007
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BeitragVerfasst am: 13.04.2015, 17:12
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Es ist Sonntag, der Durchschnittsstudent hat Zeit und muss sich nicht erholen, die Sonne scheint, was liegt da näher als ein Doppel-Besuch der örtlichen Kreisliga.
Auch wenn es weder der Dritte des Monats, der April auch nicht der dritte Monat an sich ist oder die Drei eine besondere Bedeutung hat, außer das man bei einem Fußballspiel es eben um selbige Anzahl an Punkten geht, so standen doch beide Partien in sehr unterschiedlicher Art und Weise unter dem Stern der Drei.
Also ab auf das Fahrrad geschwungen und nach knapp 20 Minuten erreihte ich die reichlich trostlose Sportanlage, die die zweite Mannschaft des LSK Hansa Lüneburg ihre Heimspielstätte nennt. Einziges optisches Highlight war die erstaunliche Anzahl an Gänseblümchen auf dem Spielfeld.
Es duellierten sich also der VfL Lüneburg, derzeitig Tabellenfünfter und mit insgesamt 16 Punkten mehr auf dem Konto als die Gastgeber. Dementsprechend hatte ich den VfL in der Favoritenrolle gesehen und musste verwundert feststellen, dass er über die vollen 90 Minuten diesem Anspruch schuldig blieb.
Die ersten 15 Minuten des ersten Abschnitts des Spiels kontrollierte der VfL zwar das Spiel, doch wussten die Gäste nichts mit dem Ballbesitz anzufangen und waren sichtlich überfordert mit der Rolle das Spiel machen zu müssen. Der LSK wartete genüßlich auf die Fehler der Gegner und lauerte auf Konter. Nach 5 gespielten Minuten und einem haarsträubenden Rückpassversuch zum Gäste-Keeper war der LSK-Stürmer frei vor dem Torwart. Doch zu Ungunsten seiner Farben konnte er dieses große Geschenk nicht verwerten, da er alleine auf den Torwart zulaufend die Kugel über den Querbalken jagte. Nach der Anfangsviertelstunde wurden die Hausherren aktiver, da sie merkten das der VfL doch recht harmlos agiert und übernahmen die Spielkontrolle. Folgerichtig erzielten sie in der 20 Minuten mit einem satten Strahl aus gut 25 Metern die Führung und legten nur knapp 3 Minuten später mit einer schönen Kombination nach, so dass der Stürmer nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der Rest der Halbzeit passierte nicht mehr allzu viel, da die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten und die Gäste so gut wie gar nicht konnten. Einzig der Schiedsrichter hatte sich wohl gedacht, dass er seinen Sonntag nicht mit so einer einseitigen Partie zubirngen möchte und brachte nochmals etwas Spannung rein. Erst verweigerte er der Zweitvertretung des LSK einen klaren Elfmeter der mit dem möglichen 3:0 wohl die Vorentscheidung bedeutet hätte und entschied kurz vor dem Pausentee, das der Heim-Keeper den Ball länger als 6 Sekunden in der Hand gehalten hatte und sprach den Gästen einen indirekten Friestoß knapp 15 Meter vor dem Tor zu. Diese nutzten die Einladung und versenkten die Pille trocken im langen Eck.
Damit ging es mit einem sehr schmeichelhaften 2:1 aus Gästesicht in die Kabine. Der zweite Abschnitt began mit einem Paukenschlag. Der VfL griff über rechts an, wurde dort aber gut verteidigt, so dass man auf den Rechtsverteidiger und Mannschaftskapitän zurücklegte. Dieser entschied sich aus knapp 35 Metern aus dem Halbfeld zu flanken. Dumm nur für den Torwart das die Flanke immer länger und länger wurde und letztendlich im langen Eck einschlug. Ausgleich Marke Tor des Monats.
Das Tor verlieh dem VfL neuen Mut und fast hätten sie sich nach knapp 50 Minuten belohnt doch der Kopfball klatschte nur an die Latte und konnte dann geklärt werden. Derr LSK war wie von der Rolle. Hatte man in Halbzeit 1 noch die wesentlich reifere Spielanlage und alles im Griff, kam jetzt von den Hausherren kaum mal etwas brauchbares, aber auch der VfL war sichtlich eingeschränkt in seinen Möglichkeiten, so dass es zum dritten Male dem Schiedsrichter oblag spielentscheidend einzugreifen und auch diesmal, wie sollte es auch anders sein, zu Gunsten des VfL. Nach einer Ecke konnte der LSK den Ball nicht entscheidend klären und einem Verteidiger gelang es erst den Ball auf der Linie wegzudreschen. Unglücklicherweise war der Kopf eines Gäste-Stürmers in der Nähe. Ein Mann, eine Entscheidung, ein Pfiff. Wer jetzt indirekten Freistoß erwartete, hatte die Rechnung ohne den Unparteiischen gemacht. Er entschied auf Elfmeter. Der VfL bedankte sich auch über Geschenk Nummer 3 und erzielte den Siegtreffer. Der Rest der Partie war recht ereignisarm, so dass am Ende die Gäste gewannen und keiner so richtig wusste warum. Außer der Schiedsrichter.
Also ab aufs Fahrrad und zum Lüneburger Sv geradelt, seines Zeichens Vorletzter, die den zweitplatzierten Ochtmisser SV empfingen. Zu meiner Freude wusste die Spielstätte des LSV durchaus zu gefallen und bot somit einen angenehen Kontrast zum vorangegangen Ground. Von der Konstellation eine klare Angelegenheit und das war es trotz des Ergebnisses auch. Der OSV führte nach knapp einer halben Stunde mit 0:2 nach einem direkt verwandelten Freistoß aus halbrechter Position sowie einem abgefälschten Fernschuß, der nach einem abgeblocktierten Freist0ß aus ähnlicher Position resultierte. Die Gastgeber waren erschreckend schwach und wusste kaum ein mal den OSV unter Druck zu setzen. Eine einzige Torchance schlug in den ersten 45 Minuten zu Buche, aber die hatte es in sich. Ballverlust des OSV-Innenverteidigers nahe der Mittellinie nach einer beherzten Attacke des Lüneburger Angreifers. Der LSV stürmter mit 3 Mann auf den Gäste-Keeper zu. Doch der ballführende Spieler wollte wohl Verantwortung übernehmen und entschied sich dafür nicht abzuspielen. Das Ende vom Lied war, dass er aus knapp 10 Metern, nach dem der Ball wohl eine bodenwelle passierte, das Leder so gut wie gar nicht traf und der Ball harmlos am kurzen Pfosten vorbei kullerte. Selbst das Prädikat käglich wäre noch untertrieben. Die zweite Hälfte war recht uninteressant. Der OSV verpasste es ein ums andere Mal den Deckel drauf zu machen, aber die Gastgeber ließen weiterhin jede offensive Durchschlagskraft vermissen. Etwa 20 Minuten vor dem Ende segelte ein langgeschlangener Freistoß in den Gästestrafraum. Ein LSV-Angreifer kam zu Fall und der Referee entschied auf Strafstoß und Gelb-Rot für den Verteidiger. Eine harte Entscheidung. So kam der LSV zum 1:2 Anschlusstreffer und hatte jetzt noch genug Zeit, um in Überzahl noch etwas Zählbares einzufahren. Und es kam noch besser für den LSV, nachdem sich in der 75. Minute ein OSV-Spieler mit glatt Rot erfolgreich vom platz gemeckert hatte. Doch auch diese doppelte Überzahl fürhte nicht dazu, dass die Hausherren zu nennenswerten Torchancen kamen. Doch einen hatten sie noch im Petto, denn alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Nach einem unglücklichen Einsteigens von Hinten, dass standesgemäß mit der nötigen Theatralik vertont wurde, beendete der LSV das Spiel auch nur zu zehnt, obwohl das Foul mMn nicht sonderlich brutal war, sah es schon ungeschickt aus und Rot eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung. Dann war irgendwann Schluss und als Fazit bleibt: Zuerst 3 krasse Fehlentscheidungen des Schieddsrichters, ein Traumtor aus über 30 Metern, eine leckere Krakauer, sowie 3 Platzverweise waren die Zutaten für einen angenehmen Kreisliga-Sonntag. Fußball wie er sein muss. Fehlten eigentlich nur die Atzen Cool
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BeitragVerfasst am: 09.06.2015, 13:58
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Beim Regionalliga-Bericht blieb ganz unerwähnt, dass mit Hofmann und Trapp zwei Ex-Unioner für die Harzer aufliefen Winken Hofmann bereitete zwei Buden vor.
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BeitragVerfasst am: 06.09.2015, 19:28
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06.09.2015, FSV Niederdorf – SG Neuwelt 3:2 (2:1), Kreispokal Erzgebirge, Sportplatz Niederdorf (KR), 30 z.Z.

Da meine Mannschaft sich nicht zum Kreispokal qualifiziert hatte, war heute spielfrei. Ich hatte schon ein, zwei Tage nach möglichen Spielen geschaut, letztendlich wurde es Spitz-auf-Knopf. Ich steuerte das nächstliegende Match aus Stollberg kommend an. Auf dem Niederdorfer Sportplatz traf das Heimteam auf die Schwarzenberger SG Neuwelt. Beide spielen in der ersten von drei Kreisklassen aber in unterschiedlichen Regionalstaffeln. Diese Distanz von gut 30 Kilometern hatten sie heute in der 2. Hauptrunde zu überwinden. Beide Mannschaften hatten in ihrer Liga bis dato noch nicht gewonnen und das sollte man im Spielverlauf auch sehen.
Vor ein paar Jahren wurde das Gelände renoviert. Statt einem ehemaligen Ascheplatz befindet sich hier nun ein neuer Kunstrasenplatz mit einer ca. 40 m langen, vierstufigen Tribüne, die teilweise mit Sitzbänken bestückt ist. Im Umfeld gibt es ein Vereinsheim, einen kleinen Trainingsplatz, Beachvolleyball und ein neue Halle. An der Seite der Tribüne gibt es zudem einen Holzverschlag aus dem Flaschenbier für 1,50 € verkauft wird. Darüber hinaus werden Auswechslungen und Tore mit einer Lautsprecherdurchsage verkündet. Das ist schon einiges für einen Verein mit einer Männermannschaft, einem Senioren-Team und einer D-Jugend. Hier kann schon ein wenig Neid aufkommen.
Ich kam zur 2. Halbzeit. Niederdorf begann gefällig, hatte Ruhe am Ball und spielte einige Male ihre Offensiven vor dem gegnerischen Tor frei. Die Abschlüsse waren jedoch stümperhaft. Nebst dem böigen Wind wirkte es, als ob der trockene mit Granulat aufgefüllte Platz ein schnelles Spiel erschwerte und zu einigen Stolpereinlagen führte. Beide Mannschaften schienen recht homogen besetzt. Hier spielte niemand, dem man den Ball nicht zuspielen konnte, doch herausstechen konnte auch keiner. In der Folge war Neuwelt das aktivere Team. Wenngleich dort vieles hölzern wirkte, gelang ihnen der nicht unverdiente Ausgleich. Nun rechnete ich nicht mehr mit einer Entscheidung und stellte leicht beschämt fest, dass ich mir die Verlängerung wohl nicht gönnen würde. Kreuz ist Kreuz! Smilie Es waren halt 12 Grad und den böigen Wind hätte nur noch eine Prise Regen gekrönt, doch es blieb trocken. Und schließlich kam es auch anders als gedacht und der Heimmannschaft gelang noch ein Treffer. Abfahrt!
Bemerkenswert für diese Runde, diesen Wettbewerbs vielleicht noch, dass mit Linienrichtern gespielt wurde. Der vor mir postierte bewies mit einer Anzeige, dass ein einwerfender Spieler die Außenlinie überschritten habe, seine Bedeutung. Einwurf-Fehler, der Gegner darf. Bei einigen Abseitssituationen erschien er gleichwohl uninspirierter – im Zweifel für den Angreifer; ja nee ist klar! Smilie
Nun fiel mir auf, dass ich diese Saison noch gar keine Spielliste erstellt hatte. Dies war nunmehr mein vierter Kick und Groundnummer 158. Wohingegen ich in der Saison 2012/13 noch 47 Partien sah, waren es vorletzte Saison nur noch 27 und in der letzten Saison 20 Gegenüberstellungen. Nichts mit Groundhopping! Sehr glücklich

Sport frei
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Magic Ö




Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 2972

BeitragVerfasst am: 07.09.2015, 23:03
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Klingt nach etwas was man machen kann, auch wenn ich dieses 45 Minuten gucken nicht so berauschend finde Winken
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